Donaufisch - das erste virtuelle Gasthaus Ulms
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Das geheimnisvolle Lächeln des Ivo Gönner / 3.9.2010


Warum lächelt Oberbürgermeister Gönner so charmant und gewinnend auf diesem Foto, das an vielen Litfaßsäulen in Ulm zu sehen ist?

Brachte er erfolgreich eine Rauchentwöhnung hinter sich?

Wurde ihm auf dem Ulmer Weinfest das sechste Viertele Rotwein gratis serviert?

Ernannte ihn gar Bahnchef Grube wegen vorbildlichen Engagements für Stuttgart21 zum Oberlokomotivführer honoris causa?

Hat sein Schäferhund Hans-Uli in der Hundeschule die perfekte Ausführung eines neuen Kommandos erlernt?

Oder erhielt er gar vom ehemaligen Verteidigungsminister Peter Struck den Titel eines Oberkommandierenden im SPD-Afghanistan-Korps, das sich in ideeller Weise für die Verteidigung der Freiheit am Hindukusch einsetzt?  
 
 
Alles falsch. Dem Donaufisch- Stammtisch ist der Grund für Gönners geheimnisvolles Lächeln bekannt. Auf dem Donaufest wurde an einem ungarischen Imbissstand ein Gericht angeboten, das man sonst in Europa nur äußerst selten kredenzt bekommen: Ungarischer Hahnhodengulasch. Gönner sagte, er halte das Anbieten derartiger Speisen für ein eindeutiges Zeichen höchsten kulturellen Niveaus; außerdem seien solche kulinarischen Leckerbissen ein Alleinstellungsmerkmal des Ulmer Donaufestivals.  
 
Rezept für Hahn-Hoden-Gulasch:

700 g Hahnhoden
50 g Schmalz
3 große Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL hausgemachte Gewürzpaprika
3-4 EL Letscho (Paprika, Tomaten)
Salz

Die Hahnhoden putzen und waschen. Die kleingewürfelte Zwiebeln in Schmalz goldig dünsten. Mit Gewürzpaprika bestreuen, die Hahnhoden und die zerdrückte Knoblauchzehen zugeben, verrühren, salzen und zugedeckt langsam kochen. Nach 15 Minuten Letscho zugeben und fertiggaren. Mit Nockerln servieren.