In Ulm leben viele Zocker. Nicht solche an die Sie, verehrter Leser, jetzt vielleicht denken mögen; keine zwielichtigen Gestalten, die sich in verrauchten Hinterzimmern beim Pokerspiel die Nächte um die Ohren schlagen. Respektable Persönlichkeiten waren und sind in Ulm dem Wahn verfallen, durch spekulative Geschäfte Geld scheffeln zu können.
Sehr bekannt ist das Ulmer Cross-Border-Leasing-Geschäft. Ganz in Vergessenheit geraten ist ein Spekulationsgeschäft, auf das sich 2005 die Ulmer Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft mit der Deutschen Bank einließ.
Von unserer Lokalpresse hätten wir gerne mal wieder etwas darüber erfahren, wann denn damit zu rechnen ist, dass die UWS und damit die Mieter der Wohnungsbaugesellschaft oder die Steuerzahler ca. 3,5 Millionen Euro an die deutsche Bank zahlen müssen?
Erinnern Sie sich noch an diese Geschichte? Wird die Rechnung bald in Ulm eintreffen. („UWS spekuliert“)
Wer saß eigentlich 2005 im Aufsichtsrat der UWS und wer hat sich damals von der „ordnungsgemäßen Geschäftsführung” überzeugt?