Donaufisch - das erste virtuelle Gasthaus Ulms
Sie sind hier: Energie Vandana Shiva  
 ENERGIE
SWU
ENBW
Solidarität
Zahlungsboykott
Stromkartell
Energiegenossenschaft
SWU / Berz
Atomkraft
Vandana Shiva
Leben ohne Erdöl
SWU-Song
Fukushima
Goldkehlchen
SWU-Alten-Kampagne
EnerGen Sued

 

Vandana Shiva in Ulm/ 27.10.2009

Am 2.11. dieses Jahres liest Vandana Shiva in Ulm aus ihrem neuen Buch „Leben ohne Erdoel“. Es ist im Rotpunktbuchverlag erschienen, umfasst 200 Seiten, enthält zahlreiche Fotos und kostet 19,50 Euro.

Die Aktivistin und Autorin veröffentlichte bereits mehrere Bücher (Biodiversität.2001, Biopiraterie. 2002, Der Kampf ums blaue Gold.2003, Erd-Demokratie – Alternativen zur neoliberalen Globalisierung.2006)

„Leben ohne Erdoel“ beschäftigt sich mit Erderwärmung und Klimawandel, der Verteuerung und Verknappung von Erdoel und der Zunahme von Hungerkrisen in der Welt. In einer Abkehr von der globalisierten Wirtschaft und der Abhängigkeit vom Oel, in der Stärkung dezentraler demokratischer Strukturen und einem radikalen kulturellen Wandel sucht Shiva Perspektiven zur Lösung der Krisen, die die Existenz der Menschheit bedrohen.


Naturwissenschaftlerin, Umweltschützerin und Bürgerrechtlerin

Vandana Shiva wurde 1952 in Dehradun in Indien geboren. 1993 erhielt die promovierte Physikerin den alternativen Nobelpreis. Seit den 70er Jahren ist sie in der indischen Umweltbewegung engagiert. Als Kritikerin der Globalisierung wehrt sie sich gegen internationale Konzerne, die zunehmend Einfluss auf die indische Landwirtschaft nehmen und sie in ein Abhängigkeitsverhältnis zwingen, wie z.B. die Gentech-Firma Monsanto. Shiva ist Mitglied verschiedener internationaler Organisationen (Club of Rome, International Forum on Globalization u.a.), berät die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN und gründete 1991 „Navdanya“ (Neun Saaten), eine Einrichtung, die in Nordindien auf einer Biodiversivikationsfarm darum bemüht ist, den Samen unzähliger landwirtschaftlicher Pflanzen zu erhalten und Bauern des Landes im natürlichen Anbau zu schulen, um ihnen die Unabhängigkeit von der internationalen Agrarindustrie zu bewahren.




 

Leben ohne Erdöl