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Hilde Mattheis (SPD) ist gegen Stuttgart 21 / 19.11.2009
Mit Interesse lasen wir vom Donaufisch-Stammtisch, dass Sie sich öffentlich gegen die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofes, also gegen Stuttgart 21 ausgesprochen haben. Es gibt viele Gründe das Projekt abzulehnen; vor allem die Kostenexplosion wird in nicht allzu langer Zeit zu einer Beendigung dieses größenwahnsinnigen Bauvorhabens führen.
Es ist kein Zeichen von Populismus, einen Standpunkt zu korrigieren, wenn man eingesehen hat, dass dieser falsch war. Deshalb beglückwünschen wir Sie ausdrücklich zu Ihrem Richtungswechsel.
Die Widerstände von manchen SPD-Mitgliedern und deren Anfeindungen und Diffamierungen haben Sie sicher erwartet. Interessant ist, dass vor allem Politiker wie Herr Gönner und Herr Rivoir laut aufheulen. Das sollte Sie allerdings nicht irritieren. Die beiden Herren haben mit Ihren Entscheidungen zum Verkauf des Ulmer Kanalnetzes (Ulmer Cross-Border-Leasing-Geschäft) hinlänglich unter Beweis gestellt, dass sie mit dem Vermögen und dem Geld der Bürger nicht umgehen können. Ihnen sollte keine weitere wichtige finanzielle Entscheidung mehr überlassen werden.
Es wird wohl noch einige Zeit brauchen, bis auch die SPD in Baden-Württemberg die richtigen Konsequenzen aus der Tatsache ziehen kann, dass sie unter dem Einfluss von Gerhard Schröder und dessen Klone (Ute Vogt, Ivo Gönner, Martin Rivoir z.B.) zu einer 20 Prozent Partei degeneriert ist. Deshalb werden Sie sich mit Ihrer Position im Moment noch nicht durchsetzen. Aber es ist nur eine Frage der Zeit.
Wir wünschen Ihnen viel Energie und Frustrationstoleranz.
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